Hybrid-Programme

vom 7. July 2007

Es gibt zunehmend Programme, deren Typ man nicht bestimmen kann. Sie haben keine aufwändige grafische Oberfläche, können nur über die Tastatur bedient werden, sind aber dennoch keine Consolenanwendungen. Sie haben keine lange Featureliste, aber helfen einem in fast jeder Situation. Wenn man sie von außen betrachtet und den "Magic-Key" nicht kennt, sind sie wertlos, aber hat man den dreh raus, sind diese Programme unverzichtbar.

Die Rede ist von Quicksilver (Mac), Enso (Windows) und Katapult (Linux). Eine richtige Definition für diese Programme habe ich nicht. Quicksilver definiert sich selbst so:

A unified, extensible interface for working with applications, contacts, music, and other data.

Diese Programme verbinden die Effektivität und Schnelligkeit von Consolen-Anwendungen mit den heutzutage üblichen GUI-Anwendungen. Sie stellen den Kleber zwischen der Tastatur und allen installierten grafischen Anwendungen dar und entlasten die Maus.

Ich selbst verwende Quicksilver seit ein paar Wochen und bin wirklich begeistert. Allerdings fordern diese Art von Anwendungen ein Umdenken, welches sich aber lohnt.

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iPhone Pownce

vom 7. July 2007

Seit dem 29.6. gibt es in Amerika das iPhone, zusammen mit einem 2-Jahres-Vertrag von AT&T, für ca. $600 zu haben. Die Fans standen schon Tage vorher in Schlangen vor den AppleStores um ihre Gadget-Sammlung um ein weiteres Handy zu erweitern. An die restlichen 98% der Weltbevölkerung, die lieber die Zeit für Essen in der Schlange gestanden hätten, vergisst man bei diesem Medienrummel ganz.

iPhone_kevon

Dass das iPhone doch nicht so der Bringer ist, mussten jetzt viele selbst feststellen.

Erfahren habe ich das über Pownce, einem neuen Social Networking Tool von Leah Culver und co., mit dem Nachrichten, Links, Dateien und Termine an Freunde verschickt und empfangen werden können. Leider funktioniert die Registrierung nur mit Einladungen. Wer das Tool also noch testen will, meldet sich bei mir :)

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SEO-Stuff

vom 3. July 2007

Ich hab mich mit dem Thema ehrlich gesagt noch nie wirklich auseinandergesetzt. Für die Semesterferien hab ich mir Suchmaschinenoptimierung für Webdesigner aus der Bibliothek ausgeliehen, liegt also noch ungelesen hier rum.

Jetzt hat mir Markus ein digitales Staffelhölzchen in die Hand gedrückt und weil ich ja laut medizinischen Untersuchungen 74% Blogsüchtig bin, muss natürlich auch ich meinen Senf dazugeben :) Die Frage ist: Was sind Eure erfolgreichsten Artikel beim bloggen?

Ich weiß nicht recht, was ich darauf antworten soll. Auf meine Zugriffsstatistiken schau ich nur ein mal im Monat (vor 2 Minuten wars wieder soweit). Laut Google-Analytics war der Artikel "Der Browsercache" mit 80 Aufrufen der Meistbesuchte Artikel. Ich persönlich hatte mir bei dem Artikel "Desktop-Apps are dead?" am meisten erhofft, da ich dies in einem Kommentar auf digg.com gepostet hatte. Am Meisten Gewinn wollte ich mit dem Artikel "Atomare Schockwelle" erzielen, leider hatte ich kein kostenloses Buch bekommen :( Die meisten (mehr oder weniger sinnvollen) Kommentare hatte ich unter "Fanboy".

In den Semesterferien werde ich das Thema SEO mal näher erkundschaften, allerdings glaube ich immer noch nicht so recht, das man im Internet (allein mit viel Traffic und dummen, klickfreudigen Surfern) richtig Geld machen kann. Wir werden sehen ...

Das Hölzchen werfe ich jetzt nicht in die Menge, sonst fühlt sich wieder niemand angesprochen :) Nimm, Neff!

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Sinnvolle Vorlesung?

vom 30. June 2007

Gestern um 10 Uhr habe ich die Datenbanktechnologie-Klausur (DBT) geschrieben. 12 Stunden später trudelte eine E-Mail von Herr Ganz (dem Prof) mit den Ergebnissen herein. Das ist Rekord! Auch auf E-Mails wird sehr schnell geantwortet, was leider eine Seltenheit bei den Profs ist. Mit dem Ergebnis bin ich auch sehr zufrieden :)

Allgemein zur Vorlesung (Freitags, 1 Block): Anfangs, als fast eine Stunde für die Nachholung der (von den meisten) nichtgemachten Hausaufgabe (ein kleines Progrämmchen schreiben, das eine Datenbanktabelle befüllen soll) draufging, und irgend wie nichts passierte, dachte ich mir schon: "Das kann ja heiter werden". Aber meine Vermutung lag ziemlich falsch: Es gab zwar nicht so sehr viel Stoff, aber das was ich mitgenommen habe, war mehr Wert als so manch andere Vorlesung, bei der es nur um Reproduktion von unwichtigem, absolut praxisfernem Zeug ging.

Beispielsweise die Sache mit den Indexen bewahrte mich vor einer Server-Neuanschaffung. Wir hatten auf eventon.de wochenlang den mysql-Prozess an der 100% CPU-Marke hängen und alle Optimierungs- und Caching-Versuche waren erfolglos. Nachdem ich (noch in der Vorlesung) den wichtigen Spalten einen Index verpasst hatte, lief alles wieder sauber und schnell.

Transaktionen habe ich nie für nötig gehalten und die Probleme die bei normalen, hintereinandergereihten SQL-Statements auftreten können, war mir bis vor ein paar Wochen nicht so recht bewusst. Mittlerweile denke ich über solche Vorgänge mehr nach.

Auch die Sache mit der Optimierung war sehr aufschlussreich. die DB hat einen integrierten Optimierer und wenn man (ansatzweise) versteht wie dieser funktioniert, kann man seine SQL-Abfragen besser gestalten und dem Optimierer helfen, um so schnellere Antworten von der DB zu erhalten.

Alles in allem eine entspannte Vorlesung mit wirklichem Praxisgehalt!

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PHP ist doch(!) nicht so doof.

vom 29. June 2007

Neulich habe ich in der Computer Zeitung einen Artikel mit dem Titel "PHP glänzt mit Stabilität und Sicherheit" gelesen. Der Artikel lag seit einer Woche auf meinem Schreibtisch und ich bin nie dazugekommen, meine Meinung dazu in die Welt zu schreien, bis heute :)

Viele fangen mit einfachen Programmiersprachen (Scriptsprachen?) an, in die Welt der Programmierung einzusteigen. Früher war das hauptsächlich entweder ein BASIC-Dialekt oder Perl. Als das Web anfieng bunt zu werden, stürzten sich alle auf PHP. Damals (PHP3.x) war die Scriptsprache alles andere als sauber und man konnte im Prinzip nur Spagetticode erzeugen.

Aber die Sprache war sehr einfach zu lernen und das machte den Einstieg für jeden sehr einfach. So entstanden Berge von hässlichem PHP-Code der teilweise immer noch durch das Web wandert. Mit PHP4 und vorallem PHP5 (als man endlich richtig objektorientiert programmieren konnte) war die Sprache bereits zur Witzfigur unter den Profis abgestempelt worden. Zurecht: Es gibt zwar eine nahezu einen vollständige Objektorientierung, aber die Altlasten (zwecks backward compatibility (das deutsche Wort fällt mir grad nicht ein)) spürt man immer noch. Es gibt ca. 2500 (laut meinem letzten Stand) einzelne Funktionen, die weder in Paketen oder Gruppen eingeteilt sind. Stattdessen haben die Funktionen einen Prefix. Wer sich lange genug mit PHP beschäftigt hat, kennt die gebäuchlichsten und findet auf php.net auch schnell die entsprechende Funktion für XYZ. Die Funktionen geben auch nie ein Objekt zurück sondern meistens Integer-Werte oder Arrays. So ist man intern meist wieder beim Konvertieren und Umbauen. Auch Abstrakte Datentypen wie eine Hashmap oder eine Baumstruktur sucht man immer noch vergeblich. (Es gibt natürlich Ansätze wie ADT, die aber wieder im Sand verlaufen sind). PEAR und PECL haben die ganze Sache auch nicht viel Besser gemacht. Es fehlt einfach ein grundlegender objektorientierter Ansatz. Andere Sprachen wie Ruby, Python oder Smalltalk sind in der Hinsicht schon viel weiter.

Aber dennoch hat PHP überlebt und ist auf den meisten Webservern installiert. PHP hat eben den Vorteil, das sie schnell (im Vergleich zu Java), unkompliziert in der Installation (im Vergleich zu Python) und verbreitet (im Vergleicht zu Ruby) ist. Vermutlich ist es auch die allgegenwärtige Trägheit bei Softwaresystemen daran Schuld. Frei nach dem Motto "Wieso was neues ausprobieren, das alte tut doch noch".

Ach ja die Sicherheit hängt meiner Meinung nach vom Code ab, nicht von der verwendeten Programmiersprache. Man kann mit jeder Programmiersprache gefährliche und sicherheitskritische Dinge anstellen, da ist der Programmierer oder der Systemadministrator ganz alleine daran schuld.

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The Beer-Game - Final Release!

vom 29. June 2007

Nach knapp einem Jahr Planungs- und Entwicklungszeit (lief über zwei Semester) haben wir gestern unsere Version 1.0 abgegeben. Ich bin sehr erleichtert, das dieses Projekt nun abgeschlossen ist, denn es war zum Schluss doch ein ziemlicher Wettlauf mit der Zeit. Aber irgend wie finde ich es auch schade, das es nun vorbei ist. Unser Team war gegen Ende perfekt eingespielt und zogen an einem Strang. Im Vergleich zu den anderen Teams haben wir uns ziemlich gut geschlagen (Machtkämpfe, Faulänzer, (Chaos), und Datenverlust blieben bei uns so gut wie komplett aus) und wir sind mit dem Endergebnis recht zufrieden.

Wir hatten noch viele Ideen, wie wir das Spiel erweitern und aufredender gestalten könnten, aber die Zeit rinn davon und wir mussten die restlichen offenen optionalen Featues aus dem Pflichtenheft einfrieren.

Schade finde ich, das die Profs sich den Code, bei dem wir uns so viel Mühe gemacht haben, vermutlich nicht einmal mehr anschauen. Die Andeutung von Prof. G. P. "Ich versteh zwar nicht viel von Sockets, aber vielleicht werfe ich ja mal nen Blick drauf" macht nicht viel Hoffnung. Das kann bei manchen Teams zum Vorteil sein, aber wenn man sich wirklich Mühe mit dem Design und dem Konzept gemacht hat, will man natürlich schon etwas Anerkennung dafür.

Wenn wie Note feststeht (vermutlich in ca. 6 Wochen?) werden wir das Spiel unter die GPL setzen und veröffentlichen.

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Code-Review

vom 29. June 2007

Heute hatte ich zusammen mit meinem Team jTab das gefürchtete Review. (Hintergrund: In der Vorlesung "Grundlagen verteilter Systeme" bei Prof. Dr. Winckler mussten wir in Teams einen SSO-Server und einen dazu passenden Chat-Client auf Basis von Sockets und Java-RMI programmieren.)

Unser Programmcode bekam 9.5 von 10 Punkten. Kritikpunkte waren: Herausgabe von MD5-Passwörtern und einige Methoden waren zu lang und zu verschachtelt (wurde mit einem Metriken-Tool getestet). Zu den Passwörtern: Mir war diese Sicherheitslücke bis heute nicht klar, aber Wincklers Begründung machte schon sinn. Wenn jemand den MD5-Hash von allen Usern hat, ist es mit einer Wörterbuchattacke nicht sonderlich schwer, vereinzelt Passwörter herauszukriegen.

Das Review selbst war auch ganz okay. (Ablauf: Ein Teammitglied wird eine Frage gestellt und muss diese beantworten und niemand darf dazwischenreden oder für das Teammitglied antworten) Es war allerdings schwer, wenn man die Antwort kennt aber nicht antworten darf. Anderseits ist man auch froh, wenn man die Antwort nicht kennt und jemand anders gefragt wird :)

Am Ende hab ich mit meinen Antworten 7.9 Punkte erreicht, das fand ich nicht schlecht, dafür das ich mich leider absolut nicht vorbereiten konnte (Zeitmangel).

Ich fand es übrigends super, das sich jemand unseren Code angesehen hat und damit meine ich richtig angesehen hat, was meiner Meinung in meinem Studium viel zu selten vorkommt. Eingroßes Lob an den Herrn Winckler, davon sollten sich einige andere Profs mal ne Scheibe abschneiden!

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Algorithmen und Datenstrukturen - hoffentlich das letzte mal :)

vom 19. June 2007

algo_heap

Heute den zweiten Algo-Test geschrieben. Hoffentlich knacke ich die 50%-Marke, die mich von meinem Schein trennt :)

Nachtrag: Hab gerade eine E-Mail von meinem ALGO-Prog gekriegt:

Lieber Herr Müller, herzlichen Glückwunsch, Sie haben den Schein. Viele Grüße, Alois Heinz

Geschafft!

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Heilbronner OB-Wahlen am Sonntag

vom 16. June 2007

Am Sonntag zwischen 8:00 und 18:00 Uhr finden in Heilbronn Oberbürgermeisterwahlen statt. Das müsste allen bekannt sein, die Propaganda-Aktionen von Helmut Himmelsbach sind ja ziemlich offensichtlich. Ziemlich dreist finde ich ein paar Aktionen schon; Beispielsweise ein Artikel im "Neckar Express", der alle Wähler ermutigt, ihn zu wählen sei doch das Beste und die anderen Kandidaten haben sowiso keine Chance. Das hat Peter Henschel auch bemerkt.

Aus diesem Grunde habe ich mich etwas informiert und ein paar Informationen zusammengetragen, damit sich jeder eine objektive Meinung bilden kann (ein paar Subjektive Bemerkungen konnte ich mir an manchen Stellen nicht verkneifen :)

(in der Reihenfolge, wie sie auch auf dem Stimmzettel zu finden sind)

Peter Henschel Er ist ein Einzelkämpfer, der auf mich einen recht dynamischen Eindruck macht. Seine Domain peter-henschel.de gibt leider nicht viel her, aber sein Henschelblog - Kommunalpolitik 2.0 ist sehr aufschlussreich! Interessant ist auch, das er die nachdenkseiten.de in seiner Blogroll hat, was ihn für mich noch sympathischer macht. Sein Wahlprogramm konnte ich nicht finden, aber sein Blog müsste dieses mehr als ersetzen.

Wolfgang Schmidt Er scheint das Internet nicht all zu sehr zu mögen. Alles was ich finden konnte, waren ein paar Artikel auf stimme.de und heilbronn.de. Das Video hier müsste seinen Standpunkt und seine Einstellung ziemlich gut darlegen. Er wirbt damit, als einzigster sein ganzes Leben in Heilbronn verbracht zu haben .. hm ... ok :). Ein Wahlprogramm hab ich nicht gefunden.

Helmut Himmelsbach (Aktueller OB) Er ist der aktuelle Oberbürgermeister und gehört keiner speziellen Partei an. Er ist unter der großkotzigen Adresse oberbuergermeister-heilbronn.de zu finden, sein Wahlprogramm kann man ebenfalls hier herunterladen. Ein Wikipedia-Artikel von ihm existiert auch.

Birgitt Wölbing Sie gehört der Partei B90 Die Grünen an und ist im Web unter birgitt-woelbing.de zu finden. Ihre Ziele für Heilbronn gibt es ebenfalls auf ihrer Homepage, das Wahlprogramm gibts auf der B90 Seite.

Claus Merz Er hat sich ganz der wiederverwendbaren Energiequellen zugewandt. Eine Homepage konnte ich hier nicht finden. Ebenso sein Wahlprogramn. Seine Ideen gefallen mir, aber Umweltpolitik ist nicht alles. Hier noch das Rundgangs-Video von stimme.de.

Also, wer was bewegen will und in Heilbronn wohnt, sollte morgen wählen gehen (wo man dazu hin muss steht auf dem Wahlbenachrichtigungszettel). Es lohnt sich, denn jeder der wählen geht, wählt mehr oder weniger für die anderen 60% mit, die nicht wählen gehen.

Nachtrag: Mit meinen 40% Wahlbeteiligung war ich doch etwas zu optimistisch. Nur 31,6% haben ihre Stimme abgegeben. Hier die Ergebnisse:

wahlen

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I'll kill Her!

vom 15. June 2007

The Sokos, grade auf beetlebum gefunden. Shitty Day, passt genau zu meiner aktuellen Stimmung. Alles scheiße.

[youtube 25AsfkriHQc]

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