Kompetenzzentrale
vom 31. October 2008Da mich kb genötigt hat (ok, eigentlich hab ichs ihm ja versprochen), ein paar Bilder von meiner "Kompetenzzentrale" zu zeigen: Hier also mein Arbeitszimmer:




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del.icio.us,
Da mich kb [genötigt](http://zerfall.com/2008/10/29/kompetenzzentrale/) hat (ok, eigentlich hab ichs ihm ja versprochen), ein paar Bilder von meiner \"Kompetenzzentrale\" zu zeigen: Hier also mein Arbeitszimmer:
 Hype um. Ich laß natürlich die Klassiker wie "The 7 Habits of Highly Effective People", "Getting Things Done" von David Allen und "Getting Real" von 37Signals. Auch hab ich mir die RSS-Feeds von Blogs zu diesem Thema wie zenhabits.net, lifehacker.com, diyplanner.com und dumblittleman.com abboniert. Doch schon am Anfang viel mir auf, dass ich gewisse Dinge schon seit Jahren mache, auch wenn mir dies nie so wirklich bewusst waren. Aber ich habe auch einiges dazugelernt und ein paar Ideen in meinem eigenen "GTD-System" adaptiert.
Da ich des Öfteren gefragt werde, was ich denn so alles in mein Notizbuch schreibe, warum ich einen eeePC oder ein Whiteboard brauche oder wo ich meine Links speichere, will ich hier mal mein privates "StuffToDone"-System vorstellen. Vielleicht findet der ein oder andere ein paar Ideen oder weiß noch ein Verbesserungsvorschlag. Ich würde mich freuen.
Das System
Wichtig war und ist mir, dass ich all die Informationen, die täglich auf mich herabprasseln, irgend wo sammeln kann. Am Besten an zentralen Orten, auf die ich von überall Zugriff habe, um diese Informationen zu verarbeiten. Zudem ist es mir wichtig, die verarbeiteten Informationen ebenfalls von überall abzurufen, wenn ich sie brauche.
Ich habe grundlegend 6 "Container", in denen ich Informationen sammle. Diese Container "leere" ich in regelmäßigen Abständen.
Das sind zum einen das Firefox-Plugin "ReadItLater". Damit sammle ich alle möglichen URLs, die ich in irgend einer Form verarbeiten will. Diese URLs können von den unterschiedlichen Stellen kommen, sei es von einer Newsseite, von einem Freund über IRC oder aus einem RSS-Feed. Längere Texte, die ich im Moment nicht lesen kann landen auch hier. Diese Link-Liste arbeite ich jeden (oder jeden zweiten) Tag ab, und entscheide was mit ihnen passiert. Wenn es eine Webseite ist, die ich vielleicht später noch einmal suchen werde, landen in meinem del.icio.us Account (eine online Bookmarkverwaltung). Wenn ich die URL in 2 Wochen noch einmal brauche, speichere ich sie in meinem Kalender (bei Google). Ansonsten lese ich sie und lösche sie dann aus der Liste. Wenn ich hier immer noch keine Zeit habe, mich näher damit zu beschäftigen, speichere ich sie in meinem privaten Wiki auf der "incubator"-Seite. Siese Seite schaue ich immer an, wenn es mir langweilig ist oder ich für ein paar Stunden nichts zu tun habe.
Ein weiterer "Container" ist mein E-Mail Postfach, das ich von überall per IMAP abrufen kann. Hier sammle ich in meiner Inbox E-Mails von allen meinen Konten, die Newsgroups sind extra. Mein Server teilt mir über diesen "Kanal" über Status E-Mails auch mit, wenn was nicht stimmt. Meine Inbox muss immer leer sein, da bin ich sehr penibel. Gelesene und beantwortete E-Mails werden sofort an ihren Platz verschoben, Spam wird natürlich gelöscht. Wenn eine E-Mail noch auf etwas wartet (z.B. die Bestellbestätigung oder eine E-Mail die mich an etwas erinnert, das ich machen muss) landet diese in dem Ordner @ACTIONS. Diesen Ordner schaue ich für gewöhnlich mehrmals am Tag an und arbeite die angefallenen E-Mails ab.
Mein PC-Desktop ist eine weitere Sammelstelle für alle eingehenden Dateien. Diese können vom Internet, USB-Sticks oder von meinem Handy kommen. Alles landet zuerst einmal auf meinem Desktop (vorausgesetzt es hat nicht von Anfang an einen bestimmten Platz). Von hier aus wird es "verarbeitet" und dann entweder aufs RAID verschoben, hochgeladen oder gelöscht. Allerdings habe ich keinen überfüllten Desktop, hier geht es mir ähnlich wie mit meiner E-Mail Inbox. Alles was da länger als 2 Tage rumliegt wird gelöscht.
Wenn ich nicht zuhause bin oder kein Notebook zur Hand habe, schreibe ich meine Ideen, Gedanken, Termine oder lustige Zitate in ein kleines Notizbuch. Wenn ich zuhause bin, verwende ich meist mein Whiteboard für die Gedankenblitze und Telefonnotizen. Dies sind eigentlich nur "Zwischencontainer", denn die Informationen, die ich mir hier aufschreibe, übertrage ich dann meist in den Kalender, bookmarke sie in del.icio.us, schreibe es in mein Wiki oder blogge darüber. Ich habe lange nach einer digitalen Lösung gesucht, doch das schien mir am Ende doch das einfachste und schnellste. Kein booten, kein warten, kein klicken, kein Sync-Kabel.
Für alles Andere habe ich ein Ablagefach auf meinem Schreibtisch stehen, in das ich all den Kleinkram reinwerfe, der im laufe des Tages so anfällt. Die ungeöffnete Post, einen herausgerissenen Zeitungsausschnitt, die Bedienungsanleitung für das neue Telefon oder die leeren Batterien als Erinnerung, neue zu kaufen. Dieses Ablagefach ist zugleich mein "Ausgang", also alles was wieder raus muss. Da ich nicht so viel Zettelwirtschaft habe, funktioniert das auch ganz gut, doch wenn es mal mehr wird, wird es unübersichtlich.
Wie man sieht, habe ich grob drei Ablageplätze (del.icio.us, Kalender und Wiki) für Informationen die später nochmal gebracht werden. Das reicht mir völlig. Ich habe auch kein modernes Hängefachregister oder sonstige fancy GTD-Tools oder Software. Ich habe zwar alles mal ausprobiert, doch nichts passte wirklich. Mit dem Wiki (und einigen Plugins wie ToDo-Listen und Prioritäten), dem Google-Kalender und der Bookmarkverwaltung bin ich bis jetzt sehr zufrieden und klappt eigentlich ganz gut.
Was ich bis heute nicht wirklich hinbekommen habe, ist eine zentrale Kontaktverwaltung. Ich habe alles durch, von abook bis LDAP, aber mit nichts war ich zufrieden. Momentan verwende ich mein IMAP-Account dafür. In einem Ordner speichere ich für jeden Kontakt eine E-Mail mit einem Kolab-Groupware-Object. Das lässt sich gut mit dem Thunderbird-Plugin "Sync Kolab" mit dem lokalen Adressbuch synchronisieren. Keine optimale Lösung, aber besser als nichts. Wer eine bessere Idee hat, nur her damit.
Ich bin kein GTD-Fanatiker (mehr), aber dieses Systme funktioniert bei mir schon länger und ich bin wirklich besser organisiert als früher.
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del.icio.us,
Seit knapp 2 Jahren geht der GTD (Getting Things Done) Hype um. Ich laß natürlich die Klassiker wie \"The 7 Habits of Highly Effective People\", \"Getting Things Done\" von David Allen und \"Getting Real\" von 37Signals. Auch hab ich mir die RSS-Feeds v
Moderner Medienkonsum
vom 21. June 2008Der Fernsehr ist eines der primitivsten Geräte die es zu kaufen gibt. Er besteht aus einem Schalter für an/aus und zwei Knöpfen: "Vor" und "Zurück". Das einzige was man mit diesem Kasten machen kann, ist die vorgefertigte Suppe passiv zu konsumieren oder zum nächsten Sender zu wechseln. Nur dumm, dass auf allen Sendern das selbe(?) läuft.
Vielleicht bin ich auch schon viel zu verwöhnt vom Internet, wo ich selbst entscheiden kann was ich wann wie und von wem konsumieren kann und auch aktiv mit dem Ersteller in Kontakt treten kann. (Ja, ich bin ein Web 2.0 Junky)
Seit ca. 5 Jahren schaue ich kein TV mehr und bin immer erstaunt, was für Müll spurlos an mir vorbeirauscht. Das ist mir erst neulich wieder bewusst geworden, als sich ein paar Kommilitonen über "Germany's next Topmodel" unterhalten haben und ganz erstaunt waren, dass ich nicht wusste wer Heidi Klumm ist.
Ich stille meinen Medien-Konsum fast ausschließlich durch das Internet. Meine Lieblings-Serien lade ich mir herunter (Ja, ich zahle auch GEZ!) oder kaufe mir die Staffel(n) bei eBay. Für den daily input schaue ich Vidcasts (revision3.com), den Rest erledigt alles digg.com, golem.de, spiegel.de und mein Feed-Reader.
Ich bin gespannt, wie lange sich dieses Medium noch halten wird.
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del.icio.us,
Der Fernsehr ist eines der primitivsten Geräte die es zu kaufen gibt. Er besteht aus einem Schalter für an/aus und zwei Knöpfen: \"Vor\" und \"Zurück\". Das einzige was man mit diesem Kasten machen kann, ist die vorgefertigte Suppe passiv zu konsumier
Das musste mal sein
vom 21. March 2008
Das musste endlich mal gemacht werden. Seit ein paar Wochen lief mein Mailserver nicht mehr ganz rund und der ganze Spam-Rotz landete mit all den anderen Mails in der Inbox ohne markiert zu werden. Das waren pro Tag ca. 350-400 Mails.
Nun hab ich Spamassassin wieder vernünftig eingerichtet und bei dieser Gelegenheit gleich das Subject der Spam-Mails etwas angepasst. Die Zahl gibt jetzt an, wieviel Spam wirklich in der Mail steckt. Ab einem Wert von von 2 landet die Mail automatisch per Procmail im Trash, der einmal am Tag geleert wird. Also Vorsicht, wer mir eine HTML-Mail mit leerem Betreff und ein paar einschlägigen Schlüsselwörtern schickt geht Gefahr im Müll zu landen :-)
Die Option lässt sich übrigends in der Datei /etc/spamassassin/local.cf einstellen. Dazu einfach folgende Optionen setzen:
rewrite_header Subject [*** SPAM _SCORE_ ***] report_safe 0
Die Variable SCORE steht für den den Spam-Score, der von Spamassassin berechnet wird, um zu erkennen ob es sich um Spam handelt oder nicht. report_safe muss auf 0 stehen, damit der neue Betreff gesetzt werden kann.
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Das musste endlich mal gemacht werden. Seit ein paar Wochen lief mein Mailserver nicht mehr ganz rund und der ganze Spam-Rotz landete mit all den anderen Mails in
F, R, U, Ri, Ui, Fi
vom 5. January 2008Ich hab mir gestern einen Rubiks Cube gekauft und seitdem vergeht keine Stunde in der ich nicht an diesem kleinen Würfel rumdrehe. Als ich vor ein paar Wochen auf YouTube ein paar Videos zu Speedcubing gesehen habe wollte ich es testen - geht das wirklich so schnell und gibt es da ein Schema nach dem man dieses hochkomplexe Rätsel lösen kann?
Nach etwas Recherche habe ich ein paar Seiten gefunden, die sog. Movement-Patterns auflisten, die man je nach Anwendungsfall verwenden kann. Das Pattern im Titel bspw. gibt die Drehreihenfolge "Front, Right, Up, Right inverted, Up inverted, Front inverted" vor, die man verwenden kann, um auf der untersten Ebene die Flächen zu ordnen. Ebenen deshalb, weil der Würfel von oben nach unten gelöst wird. Also zuerst eine Fläche incl. den Seiten, dann die mittlere Achse und zuletzt die untere Fläche. Je näher man der Lösung ist, desto komplizierter werden die Patterns. Um die letzten vier Ecken auszurichten braucht es ~30-60 Drehungen (nach der Methode die ich verwende).
Mittlerweile schaffe ich den kompletten Würfel (mit etwas spicken auf die Patterns) in ca. 5 Minuten (wenn ich keine Patzer reinmache und nochmal von vorn anfangen muss). Der Weltrekord liegt bei 9 Sekunden, man merkt, das Teil hat Suchtpotential :)
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del.icio.us,
Ich hab mir gestern einen [Rubiks Cube][1] gekauft und seitdem vergeht keine Stunde in der ich nicht an diesem kleinen Würfel rumdrehe. Als ich vor ein paar Wochen auf YouTube ein paar Videos zu Speedcubing gesehen habe wollte ich es testen - geht das wi
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